Lobpreisabende | Flyer | Bilder | Termine | Ort
Zwei Mal im Monat laden wir ein zu gemeinsamem Lobpreis, Gebet, Glaubenszeugnissen und einer Predigt. Seit 1988 kommen wir als Christen verschiedener Kirchen zusammen, um uns für das Reden Gottes zu öffnen und in der Anbetung Jesu eins zu werden. Unsere Lobpreisabende sind von einem Miteinander aller Generationen geprägt. Schau auch du gerne vorbei und mach mit!
Für Kinder gibt es während der Predigt ein extra Programm.
Es stimmt, dass Karfreitag schon immer als Tag der Trauer, Buße und Stille galt und der Fokus auf dem Leiden und Sterben Christi lag. Dabei war jedoch stets im Blick, dass das Kreuz zwar ein Ort des Leidens, aber zugleich auch ein Zeichen des Sieges über die Sünde geworden ist.
Kirchliche Tradition:
Dieser Spannung tragen bereits die altkirchlichen Karfreitagsliturgien Rechnung, indem sie Elemente der Verehrung, des Dankes und der Anbetung der Herrlichkeit Jesu und des Kreuzes enthalten (Adoratio crucis). Die altkirchlichen Gesänge und Gesten waren nicht als Mitleidsbekundungen gegenüber dem Gekreuzigten gedacht, sondern als Anbetung des am Kreuz triumphierenden Herrn, wie etwa in folgendem Responsorium seit bald 1.500 Jahren besungen wird: „Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir: Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes kam Freude in alle Welt“ oder in dem Hymnus In Honorem sanctae Crucis (um 570 n. Chr.): "[...] verkünde den edlen Triumphgesang auf das Siegeszeichen des Kreuzes, wie der Erlöser der Welt, selbst geopfert, den Sieg errang". Zahlreiche andere Karfreitagshymnen besonders aus dem ersten Jahrtausend sind bekannt, in denen Jesu Werk am Kreuz gepriesen wird. In dem frühbyzantinischen Hymnus Sēmeron kremátai epí xýlou etwa wird das ganze Paradoxon des Kreuzes deutlich und mündet in den Lobpreis: "Wir beten Dich an, Christus! Mache uns auch teilhaftig Deiner heiligen Auferstehung!" Vor allem die ostkirchliche Theologie hat ein tiefes Bewusstsein dafür, dass im Kreuz bereits die Auferstehung enthalten ist und dass es somit zum Zeichen der Herrlichkeit wird. Die Kirchenväter sahen im Kreuz sogar den "neuen Baum des Lebens", da unermessliches Heil von diesem Ort ausgeht (u.a. Justin der Märtyrer, 2. Jh.).
Biblische Grundlage:
Nach dem Zeugnis der Evangelien können Kreuzigung und Auferstehung kaum getrennt voneinander betrachtet werden. Schon vor der Kreuzigung sagte Jesus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Joh 11,25), sodass selbst im Moment der Kreuzigung schon der Blick auf "dem Auferstandenen" lag. Nach der Auferstehung wiederum waren an seinem Auferstehungskörper immer noch die Wundmale zu sehen und zu ertasten. Diese Einheit aus Kreuz und Auferstehung kann nicht aufgehoben werden - weder zu Karfreitag, noch zu Ostern. Das Erlösungswerk beginnt bereits mit den Wunden (Jes 53,5: "Durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.). Da nun Jesu Wunden bereits Teil unserer Erlösung sind, erfüllt genau dies uns mit Dankbarkeit und so feiern wir den Triumph des Kreuzes (Kol 2,15).
Wenn wir zu Karfreitag Jesus mit Freude loben, so leugnen wir damit keinesfalls die Bedeutung von Trauer, Buße, Stille und Leiden im christlichen Leben.
Vielmehr haben diese Elemente einen festen und unverrückbaren Platz im täglichen Leben (Lk 9,23: "[...] täglich sein Kreuz auf sich nehmen"). Wenn wir zusammenkommen, möchten wir
dennoch dem tief empfundenen Dank darüber Raum geben, dass Jesu Werk auch und gerade zu Karfreitag ein für alle Mal "vollbracht" ist (Joh 19,30).
Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr
Sa 10. Januar mit Frank Otto
Sa 24. Januar mit Martin Fritzsch
"Licht Freude Hoffnung"
Sa 07. Februar mit Taciana Santana
Sa 28. Februar mit Eric Metzner
Sa 07. März mit Frank Suchy
Unternehmer, Sprecher, Autor, Coach, Vorstandsmitglied internationaler Netzwerke
Sa 21. März mit Tabea Müller
Fr 03. April mit Robert Schneider
Sa 25. April mit Manuela Otto
Sa 09. Mai mit Sven Wenzel
"The Message"
Sa 23. Mai mit Stephan Zeibig
Pfarrer i.R.
Sa 06. Juni mit Tabea Müller
Sa 20. Juni mit Martin Franke
Rechtsanwalt, Vorstand von "Christ und Jurist"
Sa 11. Juli mit Klaus Baumann
Sa 25. Juli mit Roland Seibt
Pfarrer i.R.
Sa 08. August mit Fabrice
Beter & Tierwirt
Sa 29. August mit Tabea Müller
Sa 12. September
Sa 26. September mit Robert Schneider
Sa 10. Oktober
Sa 31. Oktober mit Hans-Michael Sims
Pfarrer i.R.
Sa 14. November mit Teilnehmern der JÜS
des Jüngerschaftsschuljahres 2026
Sa 28. November mit Jürgen Werth
Vorstand "Offenes sozial-christliches Hilfswerk"
Sa 05. Dezember mit Udo Knöfel
Pastor, Autor, Musiker, Trauerredner
Sa 19. Dezember
GEMEINDEZENTRUM DER ADVENTGEMEINDE
Zick-Zack-Promenade 8
09456 Annaberg-Buchholz
(wenn nicht anders angegeben)
Wir empfehlen, die Parkplätze auf dem Kätplatz / Festhalle zu nutzen. Von dort sind es nur ca. 6 Min. Fußweg (500 m).
Im unmittelbaren Umfeld der Adventgemeinde sind nicht ausreichend Parkplätze vorhanden. Wir bitten darum, diese für Nachbarn, Transportfahrzeuge und Menschen frei zu lassen, die nicht gut zu Fuß sind.