Über uns

Herzlich Willkommen auf den Seiten von »Licht auf dem Berg«! Wir sind seit 38 Jahren eine Dienstgemeinschaft von Christen verschiedener Kirchen im Erzgebirge. Mehr zu unserer Geschichte findest du hier. Organisiert sind wir unter dem Dach des »Mastering Your Life e.V.« Wir laden Menschen ein, das Licht der guten Nachricht von Jesus kennenzulernen und verstehen uns als Förderer persönlichen geistlichen Lebens und als unterstützende Dienstleister christlicher Gemeinden.
 

Unsere Angebote werden derzeit von 9 haupt- und ca. 150 ehrenamtlichen Mitarbeitern getragen. Durch Lobpreisabende, Rüstzeiten, Jüngerschaftsschulen, Frauentreffen, Seminare, Unterstützung von Jugendgruppen und Gemeinden, Mentoring und Verkündigung wollen wir einen Beitrag zur persönlichen Glaubensentwicklung leisten.
 

Wir achten die Vielfalt und Ganzheit der Gemeinde Jesu, sind keine eigene Kirche, sondern Dienstleister aller Christen. Wir suchen die Zusammenarbeit mit und ermutigen zur Mitgliedschaft und Mitarbeit in den Gemeinden. Trotz der Vielfalt an Bekenntnissen und Prägungen glauben wir, dass es wichtig und möglich ist, in der Anbetung und Nachfolge Jesu eins zu werden. Unsere Veranstaltungen sind somit Ergänzungsangebote zum vielfältigen Dienst der christlichen Kirchen unserer Region.

Ihr seid das Licht der Welt. Es kann die stadt, die auf einem Berg liegt, nicht verborgen sein. (Mt 5,14)



Fragen & Antworten

Wie gehören "Mastering Your Life e.V." und "Licht auf dem Berg" zusammen?

"Mastering Your Life e.V." ist unser Trägerverein, der die gesamte vereins- und personalrechtliche Seite unseres Dienstes übernimmt. Der Verein versteht sich als christliches Hilfswerk und trägt neben unserem Dienst verschiedene Projekte in Deutschland, auf den Philippinen, in Rumänien, Russland, Indien, Israel, Äthiopien und weiteren Ländern Afrikas. Das Spektrum der Projekte reicht dabei von Freizeiten für Körperbehinderte, über humanitäre Hilfe, Betrieb von Waisenhäusern, Bildungsarbeit, Kinder- & Jugendarbeit, deutsch-israelischen Versöhnungsdiensten, bis hin zur Unterstützung der anglikanischen Diözese am von Flüchtlingen geprägten Horn von Afrika u.v.a.m. Viele weitere Informationen sind unter mastering-your-life.de zu finden.

Sind "Licht auf dem Berg" und die Adventgemeinde in Annaberg dasselbe?

Nein, sind sie nicht. Als "Licht auf dem Berg" sind wir eine überkonfessionelle Dienstgemeinschaft und sind Untermieter im Gemeindezentrum der Adventisten. Die Adventgemeinde ist die Kirche vor Ort und Betreiber des Hauses samt des Rüstzeitheims, das wir nutzen. Personell gibt es einzelne Überschneidungen von Mitarbeitern, darüber hinaus Synergien bei der gemeinsamen Nutzung des Hauses und eine allgemeine freundschaftliche Verbundenheit. Dennoch ist beides unabhängig voneinander.

Warum macht ihr zu Karfreitag Lobpreisgottesdienste? Es sollte doch ein Tag der Trauer sein.

Es stimmt, dass Karfreitag schon immer als Tag der Trauer, Buße und Stille galt und der Fokus auf dem Leiden und Sterben Christi lag. Dabei war jedoch stets im Blick, dass das Kreuz zwar ein Ort des Leidens, aber zugleich auch ein Zeichen des Sieges über die Sünde geworden ist.

 

Kirchliche Tradition:

Dieser Spannung tragen bereits die altkirchlichen Karfreitagsliturgien Rechnung, indem sie Elemente der Verehrung, des Dankes und der Anbetung der Herrlichkeit Jesu und des Kreuzes enthalten (Adoratio crucis). Die altkirchlichen Gesänge und Gesten waren nicht als Mitleidsbekundungen gegenüber dem Gekreuzigten gedacht, sondern als Anbetung des am Kreuz triumphierenden Herrn, wie etwa in folgendem Responsorium seit bald 1.500 Jahren besungen wird: „Dein Kreuz, o Herr, verehren wir, und deine heilige Auferstehung rühmen und preisen wir: Denn siehe, durch das Holz des Kreuzes kam Freude in alle Welt“ oder in dem Hymnus In Honorem sanctae Crucis (um 570 n. Chr.): "[...] verkünde den edlen Triumphgesang auf das Siegeszeichen des Kreuzes, wie der Erlöser der Welt, selbst geopfert, den Sieg errang". Zahlreiche andere Karfreitagshymnen besonders aus dem ersten Jahrtausend sind bekannt, in denen Jesu Werk am Kreuz gepriesen wird. In dem frühbyzantinischen Hymnus Sēmeron kremátai epí xýlou etwa wird das ganze Paradoxon des Kreuzes deutlich und mündet in den Lobpreis: "Wir beten Dich an, Christus! Mache uns auch teilhaftig Deiner heiligen Auferstehung!" Vor allem die ostkirchliche Theologie hat ein tiefes Bewusstsein dafür, dass im Kreuz bereits die Auferstehung enthalten ist und dass es somit zum Zeichen der Herrlichkeit wird. Die Kirchenväter sahen im Kreuz sogar den "neuen Baum des Lebens", da unermessliches Heil von diesem Ort ausgeht (u.a. Justin der Märtyrer, 2. Jh.).

 

Biblische Grundlage:

Nach dem Zeugnis der Evangelien können Kreuzigung und Auferstehung kaum getrennt voneinander betrachtet werden. Schon vor der Kreuzigung sagte Jesus: "Ich bin die Auferstehung und das Leben" (Joh 11,25), sodass selbst im Moment der Kreuzigung schon der Blick auf "dem Auferstandenen" lag. Nach der Auferstehung wiederum waren an seinem Auferstehungskörper immer noch die Wundmale zu sehen und zu ertasten. Diese Einheit aus Kreuz und Auferstehung kann nicht aufgehoben werden - weder zu Karfreitag, noch zu Ostern. Das Erlösungswerk beginnt bereits mit den Wunden (Jes 53,5: "Durch seine Striemen ist uns Heilung geworden.). Da nun Jesu Wunden bereits Teil unserer Erlösung sind, erfüllt genau dies uns mit Dankbarkeit und so feiern wir den Triumph des Kreuzes (Kol 2,15).

 

Wenn wir zu Karfreitag Jesus mit Freude loben, so leugnen wir damit keinesfalls die Bedeutung von Trauer, Buße, Stille und Leiden im christlichen Leben. Vielmehr haben diese Elemente einen festen und unverrückbaren Platz im täglichen Leben (Lk 9,23: "[...] täglich sein Kreuz auf sich nehmen"). Wenn wir zusammenkommen, möchten wir dennoch dem tief empfundenen Dank darüber Raum geben, dass Jesu Werk auch und gerade zu Karfreitag ein für alle Mal "vollbracht" ist (Joh 19,30).


Leitwerte unseres Dienstes

1. Ehre

Soli Deo Gloria!


2. Herzensliebe

Wir wollen Menschen bedingungslos und ohne Ansehen der Person lieben.


3. Freiheit

Wir ermutigen Menschen dazu, eigene nachhaltige Entscheidungen zu treffen.


4. Transformation

Wir glauben an die Kraft, Wahrheit und lebensverändernde Wirksamkeit Gottes und seines Wortes.


5. Einheit in Vielfalt

Wir haben Hochachtung vor Nachfolgern Jesu aller Kirchen und Gemeinschaften.


6. Wahrhaftigkeit

Wir wollen Transparenz in unseren Motiven, Arbeitsweisen und Zielen leben.


7. Selbstlosigkeit

Unsere Arbeit soll keinem Selbstzweck dienen, sondern Jesus und der Gesamtheit seiner Gemeinde.


8. Nachhaltigkeit

Unser Dienst will geistliche Grundlagen legen für zukünftige Generationen.